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Gärtner mit Ideen
biotopa.ch
Grundstrasse 31a,
CH-8712 Stäfa (Zürich)
Tel 044 926 23 24
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Im Siedlungsraum Natur schaffen Vor 25 Jahren hat sich die Firma Biotopa AG bei ihrer Gründung Naturschutz und Ökologie auf die Fahne geschrieben. Daran hält sich der Stäfner Gartengestalter und Inhaber Martin Kunz noch heute.
Maria Zachariadis Zürichsee-Zeitung 19. April 2006
An diesem regnerischen Frühlingstag trifft man den 48-jährigen Gartengestalter am ehesten im Trockenen bei sich zuhause an. Die Arbeit im Freien erledigen für Martin Kunz je nach Arbeitsaufwand vier bis fünf gelernte Gärtner. Je nach Projekt zieht der Biotopa-Chef einen Zimmermann oder Elektriker bei, wenn beispielsweise ein Steg über einen Teich angelegt oder die indirekte Beleuchtung im Garten integriert sein will.
Hier im Stäfner Grund befindet sich auch der Sitz der Biotopa AG. Als der ehemalige Baumeister das Flarzhaus vor zehn Jahren nach seinem Gusto umbaute, hat er sich seinen Arbeitsplatz gleich unter demselben Dach geschaffen. Zum Job des Firmeninhabers gehört vor allem die Beratung der Kunden. Dazu sucht er sie auf, damit er das private Umfeld seiner Aufraggeber in seine Entwürfe und Empfehlungen einbeziehen kann. Seine Naturgärten definiert Kunz als „erweiterte Aussenwohnräume“, und was er darunter versteht, zeigt er seiner Besucherin am Beispiel des eigenen Gartens.
Sein Markenzeichen Aus dem ebenerdigen Wohnzimmer blickt man in eine idyllische Gartenanlage mit Laube, Teich, einem Steintisch, einer Feuerstelle und einer Lounge aus wetterfesten Rattanmöbeln. Die Möbel sind auch bei dem schlechten Wetter einladend, wenn es warm wird, werden die Sitzkissen platziert. Der Garten ist weder gepützelt noch überwuchert. Vielmehr herrscht eine natürliche Ausgewogenheit zwischen wilden Elementen und konzipierten Details. Dazu gehört ein unübersehbares Markenzeichen von Biotopa: die geometrisch gefertigten Trockenmauern aus Sandstein, die ohne Mörtel auskommen. Den Stein bezieht er aus Rorschach, weil derjenige aus Nuolen den Ansprüchen des Fachmanns nicht genügt.
Zwischen den Ritzen setzt er jeweils Wildblumen ein, damit das Ganze „durchlebt“ wirkt. Biotop heisst ja nichts anderes als Lebensraum und gemeint ist derjenige des Menschen als auch derjenige von Flora und Fauna“, definiert er den Firmennamen und gibt damit gleich seine Philosophie preis. Eine natürliche Koexistenz zwischen Mensch und Natur also. Herrschte bei seiner Kundschaft früher noch die Devise „zurück zur Natur“ vor, so zählen heute gutes Design und Professionalität, ohne dass Kunz den ökologische Aspekt aus den Augen verliert. Und beim anschliessenden Rundgang durch verschiedene Gärten in der Umgebung wird rasch die „Handschrift“ des Gestalters erkennbar.
Richtungswechsel
Kompromissbereiter Idealist Dabei ist Martin Kunz ganz nebenbei „ins Gärtnern hineingerutscht“, wie er sich ausdrückt. Als er mit jungen Jahren eine Kaderposition innehatte, die Verantwortung über 50 Leute trug und von Termin zum Termin hetzte, da fragte sich der Männedörfler eines Tages, ob er überhaupt das Richtige tat. Er kam zufällig mit jenen Leuten in Berührung, die vor 25 Jahren die Biotopa AG als Tochterfirma der Forschungsstelle für Naturschutz und Ökologie, FORNAT AG, gegründet hatten. Begeistert von deren Ideologie, wilde Natur zurück in den Siedlungsraum zu bringen, übernahm Kunz vor 22 Jahren das Geschäft mit den Naturgärten.
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